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PRIMES GmbH
Max-Planck-Str. 2
64319 Pfungstadt
Germany

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Unternehmenshistorie: von der Studentenbude zum Hightechunternehmen

PRIMES setzt Maßstäbe für Laserstrahlen. Gegründet 1992, ist PRIMES heute mit knapp 100 Mitarbeitern, einer Niederlassung in Japan sowie einem internationalen Distributorennetzwerk eines der führenden Unternehmen der Lasermessung.

Die Geschichte von PRIMES begann in den frühen 80ern mit zwei Physikstudenten aus Darmstadt. Reinhard Kramer und Joachim Franek forschten schon damals an Hochleistungslasern und schrieben an der TH Darmstadt (heute: Technische Universität Darmstadt) bei Prof. Gerd Herziger im Bereich „Angewandte Physik“ ihre Diplomarbeit. Als Prof. Herziger 1985 in Aachen das renommierte Fraunhofer Institut für Lasertechnik (ILT) gründete, folgten ihm Kramer und Franek und betrieben dort Anwendungsforschung, die u. a. in die Promotion von Reinhard Kramer über die CO2-Laserstrahlung, erschienen 1991 in der Reihe „Aachener Beiträge zur Lasertechnik“, mündete.

Im Jahr 1992 gründeten Kramer und Franek das Unternehmen PRIMES mit der Vision, Messgeräte zur Strahlanalyse zu entwickeln und auf den Markt zu bringen – trotz knapper Finanzen und einem Patentproblem: Denn das grundlegende Patent für ein Strahldiagnoseverfahren, entstanden während Kramers Promotion, lag bei einer anderen Firma.

Finanziell über Wasser hielt sich PRIMES, dessen Name sich aus Produktionsmesstechnik ableitet, in seinen Anfangsjahren vor allem mit dem Schneiden von Stellitteilen für einen Kettensägenhersteller, Arbeitsmittel war ein gebrauchter CO2-Laser mit Kreuztisch. Mit dem so erwirtschafteten Geld konnte die Entwicklung der Messgeräte weiter vorangetrieben werden. „Troubleshooting“ bei nicht einwandfrei funktionierenden Laseranlagen setzte die Grundlage für den späteren Erfolg.

Nach und nach wurde die Vision zur Realität, die ersten FocusMonitore fanden zunehmend Anklang bei Laserherstellern, Anlagenbauern und Laseranwendern und setzten sich auf dem Markt durch. Die PRIMES-Messgeräte zur Strahlanalyse zeigten ein bis dahin wenig wahrgenommenes Problem: Hochwertige Laseranlagen lieferten manchmal keine gleichbleibende Qualität – eine unangenehme, aber letztendlich doch hilfreiche Diagnose für den Kunden.

Im Jahr 1996 trennten sich die beiden Firmengründer, Reinhard Kramer übernahm PRIMES vollständig.

Von vier Mitarbeitern im Jahr 1994 wuchs PRIMES auf 18 Mitarbeiter im Jahr 2004. Im gleichen Jahr wurden auch die Räume auf dem ehemaligen Bauernhof verlassen und der moderne Neubau in Pfungstadt-Hahn bezogen. Das Unternehmen wuchs mit großen Schritten. Die aus einem CO2-Laser bestehende Testumgebung wurde um einen fasergeführten Nd:YAG-Laser ergänzt und die Messgeräte wurden an die neue Wellenlänge angepasst.

Mit einem internationalen Distributorennetz reagierte das Unternehmen auf die weltweite Nachfrage. Nach dem benachbarten europäischen Ausland wurden die Märkte in Japan, den USA und in China erschlossen. Jeweils rund ein Drittel der Exporte geht derzeit nach Europa, USA und Asien.

Im Rahmen weiterer Entwicklungen wurden Geräte zur Messung der Strahlleistung und Intensitätsverteilung für die verschiedensten Lasertypen und Wellenlängen entwickelt. Unternehmensgründer Kramer baute ein eigenständiges Kalibrierlabor auf, das heute verschiedene Strahlquellen zum 100%igen Test sowie zur Kalibrierung aller Messgeräte betreibt. Aktuell werden insgesamt fünf Laser mit mehr als 1 kW Leistung und sieben Laser zwischen 1 Watt und 1 kW betrieben.

Der Bedarf an Labor- und Produktionsflächen wuchs rasant, so dass im Jahr 2006 die Flächen um 300 Quadratmeter und im Jahr 2012 nochmals um 1000 Quadratmeter aufgestockt wurden. Bei dem Erweiterungsbau 2012 wurde die Laserkühlung so nachhaltig umgestellt, dass deren Abwärme zum Heizen des Gebäudes genutzt wird (Energieeffizienz).

In jüngster Zeit konzentriert sich PRIMES zunehmend auf die Entwicklung von Sensoren und Messgeräten, die direkt in der Fertigung eingesetzt werden. Das Unternehmen beliefert und berät Kunden aus der Laserbranche, dem Anlagenbau, der Automobilindustrie sowie Forschungsinstitute.